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Hoffnung, die alte Schlampe

„Nichts quält, nichts versklavt so sehr wie die Hoffnung auf irdisches Glück“

Das habe ich neulich irgendwo gelesen und mir den Satz voller inbrünstiger Zustimmung gleich nach Hause gemailt. Ich muss mir für die Zukunft wirklich merken, dass ich in ähnlichen Situationen auch gleich die Quelle mit angebe.

Meine sämtlichen Ausbildungen drehen sich bei einer solchen Schlamperei weinend und unflätig fluchend im Grabe um.

Auch ich bilde mir meine eigene Meinung

Oft ist das eine falsche Meinung, ganz bestimmt, aber immerhin meine. Die ich mir in der Regel aus diversen frei zugänglichen Internetquellen, Krimis und dem 14-bändigen Knaur gebildet habe. Aber IMMER ohne die Bild-Zeitung, und das ist eines der wenigen Dinge auf die ich im Leben wirklich stolz bin.

Ich verfüge über gerade genug journalistische Bildung (und Ethik), um mich entsetzlich für die Kollegen bei Bild zu schämen, wenn ich jeden Morgen im Vorbeifahren die Titelseitenschlagzeile lese (vor Steven’s Oase! Thema für sich!). Und als Mensch verfüge ich über gerade genug Verstand (und Ethik!), um mich entsetzlich für die Mitmenschen zu schämen, die für die Bild arbeiten, und auch für die verlorenen Seelen, die sie kaufen.

Umso erstaunlicher finde ich es, dass ich erst heute auf das Bildblog gestoßen bin. Gehört bzw. gelesen davon hab ich schon öfter, angeschaut habe ich mir die Sache heute zum ersten Mal.

Und gleich einen Lieblings-Blog-Eintrag gefunden: Bremen deutscher Meister im Car-Sharing

Traumhaft. Ich gebe dem Bildblog (das auch andere Publikationen hinhängt wenn’s nötig ist!) direkt einen Platz in der Blogroll.

Apropos Clips!

… und wenn Sie rechts aus dem Sidebar sehen, sehen Sie meine empfohlenen Artikel, die mir mein Google Reader ins Bewusstsein gespült hat.

Bringen Sie jetzt Ihren Monitor wieder in eine aufrechte Position und legen Sie den Gurt an, wir machen und bereit zur Landung.

Vielen Dank.

Ich werde mal sehen, ob mich die Google-Verstrickung glücklicher macht. Die Möglichkeit Artikel zu empfehlen finde ich super, aber ich bin mit der Optik nicht ganz zufrieden. Mal sehen ob es was besseres gibt.

Edit: Dieser Post ist natürlich obsolet. Ich habe die „Empfohlenen Artikel“ schon aus dem Sidebar geworfen, bevor Google Reader sich verabschiedet hat.

Dienstagskatze

Interessanterweise sieht es bei mir auch fast jeden Tag so aus! Natürlich mach ich auch noch nebenher mit einem Fuß ein flaumiges Omelett und häkele mit dem anderen Fuß Kaschmirmützchen für heimlose Kinder.

Aber auch wenn die Frau im Bild eher einen faulen Eindruch macht, bin ich ein bisschen erleichtert dass es nicht nur mir so geht.  Es IST aber auch immer so ein Gehetze morgens!

Google. Die Obsession geht weiter.

Ich habe nicht nur einen normalen Google-Account, ich nutze auch den Google-Reader, Google Analytics, Google Webmaster Tools … und heute hab ich mir ein Google-Profil angelegt.

Einfach nur so. Das hätte ich schon viel früher machen sollen, weil jetzt war natürlich mein Name schon besetzt … zum Glück sind meine Eltern sehr vorausschauende Leute und haben mir einen zweiten Vornamen gegeben. Mit dem Anfangsbuchstaben hat’s dann auch geklappt.

Und wo ich mich schon in meinem Ego-Wahn so entblöße – ich habe auch einen Google Alert laufen. So, jetzt isses raus!

Ich muss aber sagen, manchmal such ich auch mit Bing, weil das so schöne Hintergrundbilder hat. Das findet allerdings nicht immer genau das, was ich suche. Hübsch, aber dumm. Das ist ja mal ein ganz neues Konzept.

Empfehlen kann ich aber ixquick, den Datenschutzgewinner. Weil wir  paranoide Surfer es uns wert sind.