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Das heutige Zitat möchte ich all meine Freunden widmen, die im Januar Geburtstag haben.
You know you are getting old when the candles cost more than the cake.
– Bob Hope
Bob Hope, sozusagen der US-amerikanische Johannes Heesters, muss sich mit sowas ausgekannt haben. Immerhin wurde er 100 Jahre alt, aber ich bezweifle, dass der alte Showbiz-Knochen sich jemals Gedanken um die Kosten seiner Geburtstagskerzen machen musste.
Außer er hatte superbillige Kuchen. Das wäre allerdings bedenklich.
Entschuldigt wegen gestern, aber das Gesternzitat war dermaßen blöd, dem wollte ich keine Plattform geben, vor der aus es seine Blödigkeit verbreiten kann.
Heute ist es wieder besser, sozusagen ein Klassiker:
If I owned Texas and hell, I’d rent out Texas and live in hell.
Klingt hypermodern, entstammt aber tatsächlich dem Munde Philip Sheridans, Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg. Ich gehe davon aus, das seine texasfeindliche Einstellung im Krieg ihren Ursprung hat, da hänge ich mich sicher nicht zu weit aus dem Fenster.
Lustigerweise kann man das heute wohl von praktisch jedem amerikanischen Bundesstaat sagen, wenn ich mir die Nachrichten so ansehe.
Wie ich seinem Wikipedia-Eintrag entnehme, hat sich General Sheridan allerdings auch um den Erhalt des heutigen Yellowstone-Nationalparks verdient gemacht.
Um den unvergleichlichen @thefaxe zu zitieren: FACK! Da kommt heute schon wieder ein guter Kalenderspruch, und ich reiße morgens das gestrige Blatt nicht ab … dabei wäre der es echt wert gewesen, früh morgens verbloggt und verbreitet zu werden.
Egal, jetzt ist er immer noch gut, also lest und beherzigt ihn:
The mind is like a parachute, it doesn’t work if it isn’t open.
– Frank Zappa
Wie angekündigt kommt heute das längst fällige gute Zitat! Und natürlich ist es von einer Frau, was keine große Überraschung sein sollte. Außerdem: Eine kleine Geschichte, die das Leben schrieb, und mein Sonntagsfrühstück!

(Bild: Wikipedia)
Genauer gesagt ist es von der wunderbaren Mae West:
Ten men waiting for me at the door? Send one of them home, I’m tired.
Die Frau hatte ein unglaubliches Mundwerk, das zu mehr gut war als Salvador Dalì zu Bildern und Möbeln zu inspirieren.
Geschmeidiger Themenwechsel: Neulich habe ich eine E-Mail von meiner Freundin Johanna bekommen. Der Dialog zwischen ihr und ihrer Tochter A. war so lustig, das kann und will ich euch nicht vorenthalten:
A. lässt sich über diverse Sänger aus: „You know, on stage, most of them only do lip-snitching.“
Ich: *gacker*
A. (geduldig mit ihrer ollen Mama): „You know, that’s when they only move their lips without actually singing.“
Ich: „Ich glaube, das heißt ‚lip synching'“.
A.: „Well, that doesn’t make any sense.“
Zweiter Themenschlenker: Heute habe ich mal wieder was ganz Neues, Aufregendes gewagt – im kulinarischen Bereich: Ich habe mir arme Ritter zum Frühstück gemacht. Ich muss sagen, die Jungs hätten zwar knuspriger sein können, waren aber trotzdem sehr gut! Es gab dazu Zimtzucker, Johannisbeer-Himbeer-Kompott und eine Kanne Früchtetee. Es gibt schlechtere Möglichkeiten, den letzten Urlaubstag zu begehen.
Ach ja, und bevor ich es vergesse: Ihr wisst ja, dass ich mit Dierk Haasis von es bleibt schwierig freundschaftlich verbunden bin, soll heißen: Ich rede gern mit ihm und sonne mich im Abglanz seiner intellektuellen Überlegenheit. Dierk bloggt jetzt auch unter der Dachmarke SciLogs, dem Blog-Knotenpunkt von Spektrum der Wissenschaft. Meine Meinung zu den SciLogs ist bekannt, ich sage es aber gerne nochmal: Ich finde viele der Blogs ebenso schlecht argumentiert wie formuliert. Und die Titel sind meistens furchtbar irreführend. Dierks Blog kann ich aber uneingeschränkt empfehlen: Con Text – Wörter brauchen Gesellschaft (vermutlich der schönste Untertitel der Welt). Gehet hin und lest.