Das Jahr in Zitaten (heute mit Sex-Tipp)

Heute bringt das Zitat endlich mal einen echten Nutzen! Und dabein sind wir erst im dritten Monat!

Remember, sex is like a chinese dinner. It ain’t over ‚til you both get your cookie.

Alec Baldwin

Alec Baldwin kann ich gut leiden, deswegen gibt es heute außer dem trockenen Wikipedialink auch noch ein kleines Video obndrauf. Aus The Shadow, natürlich.

Vorspulen zu 6:40 bringt euch zu meiner Lieblingsszene.

Das Jahr in Zitaten (mit Fußnews und Bonus-Bergpredigt)

Als Sonntagsleckerli habe ich ein kleines Themengebinde für euch zusammengestellt: Zitat, Fußnews, Bergpredigt. Es ist also für jeden was dabei. 

Das Wochenendzitat kommt heute von Billy Conolly, einem schottischen Komiker, Schauspieler, Synchronsprecher, Multitalent.

Marriage is a wonderful invention; then again, so is a bicycle repair kit.

Hier so als Appetithäppchen:

 

Fuß-Update

Mit meinem Fuß geht es voran. Glaube ich. Kurze Strecken kann ich schon laufen – nicht schnell, nicht schön, und wahrscheinlich noch nicht einmal anatomisch korrekt – aber es geht. Es geht sogar auf zwei Arten: Mit Krücken, dabei kann ich den Fuß schon recht gut abrollen, belaste ihn aber noch nicht voll. Ohne Krücken, dabei strecke ich das rechte Bein ein bisschen seitlich aus, belaste aber fast voll.

Wenn ich den Knöchel mal wieder voll bewegen kann, kann ich auch wieder gleichzeitig belasten und abrollen. Hoffe ich. Momentan fühlt sich der Knöchel noch ganz falsch an, und als würde er auseianderplatzen, wenn ich einen Schritt mache.

 

… und als stimmungsvollen sonntäglichen Abschluss habe ich dieses Bild für euch, dass ich bei Bill in Exile gefunden habe:

 

It’s funny ‚cause it’s true.

Die Schraube (in Wort und Bild)

Tja, jetzt ist es also soweit: Die legendäre Schraube ist raus. Und es hat sich schon am Tag vorher herausgestellt, dass ich die ganze Zeit furchtbar falsch lag.

Ich dachte ja die ganze Zeit, bei der Operation hätte ich ans Wadenbein eine Platte bekommen, die den zerbrochenen Schmodder zusammenhält. Außerdem eine Schraube, die den auseinandergeplatzten Knöchel zusammenhält (nicht vergessen, ein Teil des Knöchels war aus dem Körper rausgeplatzt!)

Ein Blick auf das Röntgenbild verrät uns aber: Die Schraube war mitnichten im Knöchel, sondern sie hat die Platte mit den Wadenbeinfragmenten am Schienbein stabilisiert. Rückblickend sehr sinnvoll und auch eigentlich logisch. Naja.

 

Am Dienstag hatte ich einen der inzwischen fast schon beliebten Arzttermine im Krankenhaus. Es wurde ein Röntgenbild gemacht, der liebe Dr. Bahr hat sich das Bein von außen angesehen, und es war alles klar für eine Entfernung der Schraube am nächsten Tag.

Jedenfalls hat mir der Arzt erklärt, wie das mit dem Entfernen abläuft: Cast runter, Arbeitsbereich desinfizieren, abdecken, Spritze zur örtlichen Betäubung, kleiner Schnitt am rechten Ort, Schraube rausschrauben, zunähen, Cast wegwerfen, fertig. Gar kein großes Ding.

Ja.

Stimmt auch.

Für IHN.

Für mich war es so: Morgens früh aufwachen, mit leichter Übelkeit. Stundenlanges Suchen nach Schuhen, die auch über den rechten Klumpfuß passen. Warten auf Abholdienst (dieses Mal: mein Chef). Fahrt ins Krankenhaus, Anmelden bei der Notaufnahme, zum Operationsraum krücken, auf OP-Liege hüpfen, desinfiziert werden, abgeklebt werden, betäubt werden, starke Missempfindung haben beim Einmassieren des Anästhetikums, aufgeschnitten werden, immense Schmerzen haben beim Schraubenentfernen, das Rausschrauben live im Röntgengerät verfolgen können, starke Schmerzen beim Zunähen haben, dick verbunden werden, Schuhe angezogen (geht schwerer als es klingt, wenn man den Fuß nicht bewegen kann).

Da stand ich dann und hatte vergessen, wie man auf zwei Beinen läuft. Dem Arzt war’s wurscht, der hat mich vom OP-Raum bis zur Rezeption der chirurgischen Ambulanz laufen lassen. Ich soll den Fuß jetzt nämlich wieder belasten, möglichst voll. Dass das nicht wirklich sofort funktioniert, das weiß er natürlich auch. Es ist ziemlich kompliziert, weil ich den Fuß ja gleichzeitig belasten und bewegen muss, und das haut noch nicht so hin.

Im Knöchel fühlt sich alles ganz falsch an; ich kann ihn nur unbefriedigend bewegen und bei Belastung fühlt es sich so an, als würde die Innenseite gleich aufplatzen. Ich gehe davon aus, dass sich das noch gibt.

Im Moment tut es noch furchtbar weh, und ich habe an strategischen Orten die hochdosierten Schmerzmittel deponiert und für alle Fälle meinen Kotzeimer unter Bett stehen, damit ich nachts bei Schmerzbrechreiz nicht auch noch quer durch die Wohnung humpeln muss.

Und das hier ist übrigens die legendäre Schraube:

 

Nur drei Zentimeter lang – im Bild oben sieht die viel länger aus, oder? Die roten Spuren daran sind … Teile von mir.

In zwei Wochen muss ich wieder hin, Faden ziehen lassen. Und ich habe ein Rezept für Krankengymnastik. Ich bin froh, dass bisher alles wohl super gelaufen ist, aber ich wünschte, es wäre alles schon wieder vorbei.

Bin aktuell noch der 4square-Mayor des Krankenhauses. Yay.

Das Jahr in Zitaten (mit Teaser)

Heute nachmittag blogge ich euch die aufregende Geschichte von der Stellschraube. Bis es soweit ist, müsst ihr euch mit dem heutigen Zitat über Wasser halten.

Marriages don’t last. When I met a guy, the first question I ask myself is: Is this the man I want my children to spend their weekends with?

Rita Rudner