Nie allein

Gestern war ich beim Arzt, und er meinte, ich habe eine “Augenmigräne”. Offensichtlich finden meine Augen Migräne so geil, dass sie ihre eigene haben wollen. Meine Augen sind also nicht nur ziemlich unfähig, sondern auch blöd.

Vorgeschichte: In den letzten vier Wochen hatte ich fast jeden Tag Kopfschmerzen und Schmerzen im linken Auge. Ich sah nur noch verschwommen, und das Auge tat sogar weh, wenn ich so verwegene Manöver durchführte wie etwa das gefürchtete “Nach-links-sehen”. Die Schmerzen UND die Sehstörungen gingen aber mit Schmerztabletten fast ganz weg. Das sollte aber natürlich kein Dauerzustand sein, dass ich schon spätabends vorsorglich eine Tablette nehme, damit ich morgens keine Schmerzen habe.

Glamour-Headshot

Ich stelle mir gerne vor, dass die Migräne in der wunderlichen rechten Stirnhöhle wohnt.

Wer auf Migränegeschichten steht, klickt hier.

Newsletter: Es gibt sie auch in gut.

Ich bekomme viele Newsletter. Sehr, sehr viele Newsletter. Sehr, sehr viele oft sehr sehr schlechte Newsletter.

Für “schlecht” gibt es bei einem Newsletter natürlich viel Spielraum. Vielleicht ärgert es mich, dass ich den NL abonnieren sollte, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Die Chancen stehen schlecht, dass ich in irgendeiner gewünschten Weise auf den Newsletter reagiere.

Keine Angst, dieser Post hat ein Happy End!

Frauentag

Heute ist Frauentag.

 

Das ist der Tag, an dem Politiker an ihren Infoständen in den Fußgängerzonen Frauen aufhalten: “Herzlichen Glückwunsch zum Frauentag! Ihr Frauen habt zwar nicht immer und nicht überall, auch nicht bei uns, das Recht, komplett über euren eigenen Körper zu verfügen, es wird immer noch als eure Pflicht angesehen, ein hübsches Gebrauchsstück für Männer zu sein und mit großem finanziellen Einsatz nach dieser Schönheit zu streben, ihr verdient bei gleicher Qualifikation und in gleicher Stellung immer noch nicht so viel wie Männer, von gleichberechtigter Repräsentation in der Politik dürft ihr immer noch träumen, wenn ihr jemanden der Vergewaltigung beschuldigt, wird immer noch tendenziell eher dem Beschuldigten geglaubt, weil ihr ja eh alle ein bisschen hysterisch seid, die Kirche darf in unserem Land nicht nur ungestraft, sondern sogar noch steuerlich unterstützt eure Menschenrechte und eure Grundrechte verletzen, aber egal, hier kriegst du eine Blume von mir, weil ihr Frauen mögt Blümchen ja.”

Langsam geht es voran.

Betonung auf “langsam”, aber das erstaunt wohl niemanden.

Nachdem mein erster Vorstoß in Sachen Existenzgründung beim Jobcenter vollkommen ergebnislos verlief, vereinbarte ich einen neuen Termin, diesmal bei der tatsächlich zuständigen Dame. Natürlich bekam ich wieder eine Einladung, komplett mit der Standardandrohung finanzieller Sanktionen, das versteht sich ja wohl von selbst.

Am vereinbarten Tag treffe ich also optimistisch bei der Jobcenterdame (JCD) ein, nur um von ihr mehrfach zu hören, dass sie ja so gar nicht vorbereitet sei. Mir also nicht helfen könne, weil sie ja nicht wusste, um was es geht. Das war nicht wirklich meine Schuld, sie hätte auch anrufen und mich einfach fragen können, aber das macht das Jobcenter ja nicht, das würde ja den Eindruck der Kompetenz und der Hilfsbereitschaft vermitteln.

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Komplett vertane Zeit

Ich danke euch für jedes gedrückte Däumchen, allerdings war das heute nicht wirklich nötig.

Es stellt sich heraus, dass die Dame, bei der ich den Termin hatte, nicht wirklich zuständig ist und sich auch gar nicht mit dem Thema auskennt. Außerdem wäre sie sowieso nicht die richtige Ansprechpartnerin gewesen, weil sie Ende Januar beim Jobcenter aufhört.

Auf meine Bemerkung, ich sei aber extra zu ihr geschickt worden, meinte sie: “Ja, das hätte die Kollegin eigentlich wissen müssen, dass das nicht passt.” Und ich solle doch mit einer anderen Kollegin sprechen, die kenne sich damit aus. Leider ist die gerade im Urlaub.

Und das Elend geht weiter .