… außer natürlich Leuten, die selbst schon mal in die Verwaltungsmasse der Arbeitsagentur gefallen sind und Ähnliches erlebt haben.

Aber der Reihe nach. Ihr wisst ja vielleicht, dass ich seit Mitte Dezember des vergangenen Jahres arbeitslos und arbeitssuchend bin. Arbeitssuche ist für mich nichts Neues, ich schüttle inzwischen die Anschreiben nur so aus dem Ärmel. Ich weiß auch, wo ich Stellenangebote finden kann, schon weil ich, wie ihr vielleicht auch noch wisst, schon für ein Unternehmen im Bereich Personalmanagement als Recruiterin gearbeitet habe. Da habe ich allerdings nicht nur Fachkräfte gesucht, sondern auch Firmen und Projekte, um besagte Fachkräfte vermitteln zu können. Eine Garantie dafür, einen guten Arbeitsplatz zu finden, und das vielleicht auch noch schnell, ist das natürlich nicht.

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Ich sortiere gerade meine Bücher aus. Wie immer. Mir fällt auf, dass ich viel Mist habe. Das ist unerfreulich, aber keine Überraschung. Damit ihr auch was davon habt, erzähle ich die schlimmsten Baumvernichter nach. In Bildform.

Heute: Happy Aua von Bastian Sick.

 

Bastian Sick, Happy Aua

 

You’re welcome.

Ich habe heute nichts zu erzählen, aber mir gefällt dieses Bild.

Bild von www.adipositivity.com

… ist kein Stellengesuch, sondern eine Arbeitgeberanzeige.

Zu meinem Vergnügen und um meine Vorstellung eines guten Arbeitgebers ein bisschen besser darzustellen, habe ich eine Art Arbeitgeberquiz zusammengestellt. Zu finden ist das auf meinem anderen Blog alexandrapreis.de als Der Traumjob.

Was hat sich sonst getan?

Metall raus ausm Bein. Karpaltunnel im rechten Handgelenk chirurgisch erweitern lassen. Keller aufräumen. Bücherregale mal wieder ausräumen. Kleiderschrank ausräumen. Brotbacken wiederentdecken. Steuererklärung machen. Tumblr ausprobieren. Unnötige Twitteraccounts stilllegen. Leute entfolgen und/oder entfreunden. Mich von den Callcentermitarbeitern der Arbeitsagentur schräg anreden lassen. Newsletter abbestellen. Verschiedene Regalkonstellationen für das Wohnzimmer planen. Beim Waldspaziergang keine Zecke abbekommen, dafür die Videofunktion meines Smartphones ausprobieren.

The days are just packed.

Von meiner Mutter habe ich viele Sachen gelernt. Dosentomaten mit der Schere zu zerschneiden zum Beispiel. Hefeteig machen.  Spannbettlaken ordentlich zusammenlegen. Wunden schnell und kompetent zu versorgen. Mit Hunden umgehen. Was sie mir nie gesagt hat: There’ll be days like this.

Sie hat es mir nicht in dem Sinn gesagt, in dem Van Morrison es gemeint hat, und auch nicht so, wie es für mich und bestimmt auch euch oft ist: Manche Tage sind einfach scheiße. Manchmal ist es einfach so. Manchmal muss man das einfach hinnehmen, ohne sich dagegen wehren zu können. Mit ein bisschen Glück wird es nämlich wieder besser.

Ich hatte heute so einen Tag. Einen eigentlich blöden Tag. Ich bin aus Erfahrung schlau geworden und habe nicht krampfhaft versucht, es besser zu machen.

Also lag ich den ganzen Tag auf dem Sofa, habe ein Buch in einem Rutsch von vorne bis hinten durchgelesen, und habe mir die hübschen Reflexionen angesehen, die mein metallenes Dekotellerchen mit dem Sonnenlicht an die Wohnzimmerdecke gemalt hat.

Ich weiß nicht, ob das einfach ein notwendiger Tag zum Durchatmen war oder ein Nervenzusammenbruch.

Das Buch ist übrigens Silent in the Grave von Deanna Raybourn. Empfehle ich sehr.