Ich ziehe um und bin deswegen nicht nur nicht ansprechbar, ich habe auch keine Zeit zum Bloggen. Nicht mal darüber, was Tintenfische so gerne machen!

Wer mr auf Twitter folgt, mit mir auf Facebook befreundet ist oder meine Blogposts abonniert hat, merkt es natürlich sofort, wenn ich euch wieder was zu sagen habe.

Bis dahin: Macht es gut, und hier ist ein schönes Bild für euch (natürlich von adipositivity, woher sonst?).

Dicke Frau in schwarzem Abendkleid

 

“I don’t know who I have to fuck to get a nice swimsuit for a good price.”

Anscheinend hat die begnadete Natalie Dee, die sowieso auffällig oft meinen Seelenzustand abbildet, mein Blog gelesen.

Nachdem ich neulich dazu aufgerufen hatte, meinen Lieblingssuchbegriff zu erraten, erhielt ich auch einige Reaktionen darauf – nicht nur als Kommentar, sondern auch per E-Mail oder klassisch im richtigen Leben.

Natürlich liegt ihr fast alle falsch, gewusst haben es nur Johanna und Bine:

was machen tintenfische so gerne

Echt ey. Wie kann man nur auf was anderes tippen?!

Jedenfalls, Johanna wünscht sich statt einer Postkarte einen Blogeintrag zum Thema. Klingt interessant … mal sehen, wie ich mit dieser Herausforderung fertig werde!

Ach das Bild? Hat keinen Grund, es gefällt mir nur.

Es geht mir besser als gestern, Nase läuft, was gut ist, weil sie dann wenigstens nicht verstopft ist. Zweifellos bin ich trotzdem dem Tode nah.

Ich bin ein bisschen verärgert, weil es am heutigen World Hugging Day zu keiner Umarmung kam. Außer BLYSS, die haben mich virtuell umarmt. Auf Schokomenschen ist Verlass.

Jedenfalls. Ich finde mein Blog ja logischerweise interessant und unterhaltsam. Es ist mir klar, dass das nicht zwangsläufig jedem so gehen muss, trotzdem wundert es mich, dass das Blog mit so geringen Besucherzahlen herumkrebst. Ich habe da mal was vorbereitet:

Google Analytics Besucherzahlen www.aproposgarnix.de

Die Spitze da ganz rechts, das ist vom Mittwoch, mit 310 Besuchern. Die minimal kleinere Spitze mehr links im Bild ist vom 16. März 2010, mit 71 Besuchern.

Wenn ich mir das so anseh – ein richtiges Beuteschema in Hinblick auf die Leser (vulgo: “Zielgruppe”) scheine ich nicht zu haben. Was mir auch egal ist. Solange ihr eure  Beine unter mein Blog steckt, lest ihr, was aufs WordPress kommt!

Bonus: Blogeintrag heute mit großzügig geborgtem Content!

Falls ihr zwischendurch gern immer wieder mal einen kleinen Aufreger mitnehmt, dann empfehle ich euch meinen mehr oder weniger guten Freund Dierk, auf Twitter als @Evo2Me unterwegs.

Allerdings läuft er meiner Meinung nach unredigiert zur Höchstform auf, so wie bei seinem improvisierten angry rant von heute:

Früher haben die Konservativen sich über die Sozialpädagogen aufgeregt,
weil die immer die Schuld von einem Kriminellen oder Idioten wegschoben
auf die Eltern oder die Gesellschaft
Heute haben die Konservativen das perfektioniert
Dioxin im Ei – daran sind nicht die Panscher schuld, sondern die geizigen Verbraucher
überhaupt, die miese Qualität unserer Nahrungsmittel: Verbraucher und gesellschaft
Banker ziehen die Welt an den Abgrund – liegt an den Arbeitnehmern, die viel Geld im Alter haben wollen
Bahn kann Fahrpläne nicht mal im Ansatz einhalten – liegt an den Nutzern und am Wetter, wer kenn denn im Winter mit Frost und mehr Bahnfahrern rechnen
Karstadt pleite, aber Middelhoff bekommt Millionenbonus -
das liegt nur an der bösen Konkurrenz
und eigentlich ist das auch alles ganz ok
Soll mir irgendein FDP- oder CDU-Politiker nochmal was von Selbstverantwortung erzählen.
Säcke.

Weißt du, was passiert, wenn die Lebensmittelpreise tatsächlich ordentlich steigen?
Richtig, die Hersteller werden den gleichen Mist machen wie bisher, aber die Gewinnspanne ist höher.

So funktioniert Wirtschaft.

Ich denke, er hat recht.

Ich finde das Kennzeichnen von Inhalten im Internet richtig, wichtig und logisch. Schließlich werden auch Bücher und Zeitschriften im Hinblick auf den Jugendschutz seit jeher stringent gekennzeichnet und die Abgabe an die entsprechenden Altersgruppen strengstens und lückenlos überwacht.

Warum soll der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag dann ausgerechnet im Internet nicht angebracht sein, diesem elenden rechtsfreien Raum?

Ich bin also für den JMStV, ich werde aber aufgrund parlamentarischer Zwänge wohl dagegen verstoßen.

Wer von euch übrigens Inhalte kennt, die die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen: Weißt mich bitte in den Kommentaren oder in einer E-Mail an die einschlägig bekannte Adresse darauf hin. Ich werde mich dann bemühen, die Inhalte zu den besten Blogsendezeiten zu verbreiten!

Update am 1.12.2010: Ich habe gerade das erste Türchen in meinem Browser-Adventskalender geöffnet, und was finde ich darin? Die Einschätzung der Lage durch den unschätzbaren Udo Vetter (der entweder vorbloggt oder wirklich sehr früh aufsteht). Fazit: Ich bin wohl doch weder die große deutsche demokratische Hoffnung, noch werde ich wirklich gegen den JMStV verstoßen können. Ich bin ein zahnloser Papiertiger Blogtiger.

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