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Lady Luck. Auch heute wieder lucky.

Auch heute wieder nicht so versaut wie wir uns das alle erhoffen und erwünschen. Sorry.

Wieder ein Deo zum Testen bekommen, ein Rexona Maximum Dry. Oder so. Verdammt, muss ich jetzt echt aufstehen und im Bad nachsehen?!

Ok, es heißt Maximum Protection 48H Dry Protection Anti-Transpirant Deo-Creme und will wissenschaftlich nachgewiesenen Schutz vor Achselnässe bieten. Ich denke, es wird schon wegen des eingängigen Namens ein echter Renner werden.

Was mich daran erinnert – ich habe ja von Anfang an an dieser „Mineralit“-Geschichte vom Garnier-Deo geglaubt. Also habe ich mal nachgesehen: Auf der Packung steht „Perlit“. Alexandra, dachte ich mir, Alexandra, das kommt dir doch bekannt vor … und zwar aus dem baulich/gärtnerischen Bereich. Kann sowas sein?

Wikipedia konnte mir weiterhelfen: Perlit

Und ja, sowas kann sein!

Besonders schick und angebracht für einen Deo-Bestandteil:

… z.B. zur Bodenverbesserung für Gärtnerei, Land- wirtschaft & Kompostierung, außerdem Belüftung und Feuchtigkeitsregulierung …

Na das wenn mal nicht nach der Verwendung in einem Deo schreit …

Ich sage euch an den vierten Advent

… obwohl ihr es vermutlich schon selbst gemerkt hab, dass heute der vierte Advent ist, oder?

Und zum Glück ist das auch der letzte Advent, das wird ja mit der Zeit schon langweilig mit den gleichen Überschriften *hust*Alextravaganza*hust*. Außerdem ist mein Adventsgesteck verdächtig ausgedörrt, ein wahres Brandrisiko. Ob ich mir nächstes Jahr einfach Kerzen in eine Grünpflanze stecke? Aber wo wäre da der Spaß?

4. Advent

Diesmal hab ich nicht wirklich viel zu erzählen. Jammern – ja, da geht so einiges.

Wir machen das einfach mal so: Ich jammer und nörgel von hier bis zum nächsten Bild, dann geht’s normal weiter. Wer sich das nicht anhören das nicht lesen will, der kann einfach runterscrollen und nach dem Bild weiterlesen.

Ich bin am Freitagmorgen ziemlich früh aufgewacht, so um drei oder vier Uhr. Ich hab zwar auf die Uhr gesehen, aber wenn das so früh ist, vergesse ich das manchmal wieder. Und während ich mich noch frage, warum ich überhaupt wach bin, merke ich schon dass mir furchtbar schlecht ist.

Und dass ich furchtbare Bauchschmerzen habe.

Und furchtbare Schmerzen im rechten Oberbauch.

Es weiß ja jeder dass ich gerne meine eigene Ärztin bin, ich konnte also noch während des nötigen Badezimmer-Trips feststellen, dass ich Bauchschmerzen wegen meiner einsetzenden Tage habe, die Schmerzen im rechten Oberbauch aber zweifellos daher kommen, dass ich am Tag voher etwas über Gallenkoliken gelesen habe (aus gegebenem Anlass, weil der Michl abrupt ins Krankenhaus musste um sich die Gallenblase entfernen zu lassen).*

Mir ging’s so schlecht, dass ich sogar noch zu der inzwischen vergessenen Uhrzeit einen Kräutertee gemacht habe und mein Kirschkernkissen aufgewärmt hatte. Damit konnte ich den drohenden Tod abwenden.

Der Arbeitstag war nicht so toll, voller Schmerzen und Elend und Grauen – und körperlich ging’s mir auch nicht so gut.

ROFL. Kleiner Scherz.

Aber im Ernst, mein Paracetamol hat als Schmerzmittel vollkommen versagt, zum Glück hat Kollege C. Ibuprofen zur Verfügung gestellt.

Da ich wie immer Freitags schon um kurz nach sieben gekommen war (Freitag ist Putzfrauentag), bin ich um 16 Uhr nach Hause gegangen. Aber nicht direkt, nein, ich musste noch an der Packstation (am Arsch der Welt) ein Paket abholen, beim Arzt ein Rezept abholen (leider hatte der Arzt aber zu), auf der Post einen Brief abholen, auf der Treppe der Post stürzen und mir am Rücken weh tun (schon fast traditionell, ist mir nämlich letztes Jahr auch passiert) und dann musste ich noch Geschenkpapier kaufen, weil mir meine zwei Rollen nicht gereicht haben. Taschentücher musste ich auch kaufen, und zwar ganz dringend, habe ich natürlich vergessen.

Auf der Uhr-cum-Temperaturanzeige an der Bank ums Eck hatte es da -8°C.

Daheim war’s dann auch nicht so toll, und ich hab Freitag abend und den ganzen Samstag unschön verbracht. Bei mir behalten habe ich aber kurioserweise nur zwei Mahlzeiten: Einen Bratapfel und einen Avocado-Senf-Toast. Natürlich mit einer Hass-Avocado (Fuerte, du Loser-Frucht!)gemacht! Also einer halben, eine ganze ist auch mir zu viel auf einmal.

Geschneit hat es gestern auch, ich habe ein Beweisfoto gemacht:

2. Schnee

Und jetzt die positiven Sachen:

In dem Paket, dass ich der Packstation entrissen habe, ist Shampoo, Conditioner und Haarspitzenstar von Herbal Essences (aus der Serie Spitzen Star. Die Sachen soll ich testen und bewerten. Ich bin ja mal gespannt, ob der Fragebogen irgendwo ein Feld gibt, in dem man die Rechtschreibung des Produktnamens kritisieren kann!

Ein bisserl ärgerlich ist halt auch, dass ich eh keinen Spliss habe. Aber da muss man durch.

Im Brief war ein neues Deo von Garnier, ein Mineral-Deodorant „mit 48h natürlichem Schutz“. Soll das Mineral Mineralite enthalten, vulkanischen Ursprungs (also aus Vulkangestein, nicht von Mr. Spocks Heimatplaneten). Das ist sogar so neu, das hat noch nicht mal ein Etikett, nur hinten drauf die undesignte Liste der Inhaltsstoffe (die mir jetzt nicht wirklich anders erscheint als die herkömmlicher Deos). Zumindest riecht es schon mal angenehm. Das Deo, nicht das Mineralit – zumindest gehe ich davon aus.

Uuh, ich hätte fast den Aufreger vergessen: Die Financial Times Deutschland, meines Wissens nach eigentlich immer eine angesehene Postille, führt aktuell einen Artikel über einen eigentümlichen Clip für den Chevy Volt; hauptsächlich geht es auch um virales Marketing.

Darum geht’s mir aber nicht. In dem Artikel schreibt die Autorin Annette Berger:

Drei füllige Damen und ein Breakdancer erobern mit einem Ohrwurm das Internet.
(…)

„‚E‘ steht für Elektrizität, ‚V‘ für den Chevy Volt und mich“ trällert eine Stimme im Hintergrund, während drei junge und etwas beleibte Frauen mit Wallemähne, Rüschenblusen, schwarzen engen Hosen und kurzen Stiefeln eine Art Aerobic vollführen.

So.

Wir merken uns die Stichwörter „füllig“ und „etwas beleibt“ und sehen uns den entsprechenden Clip an:

Meine Meinung dazu könnt ihr euch vielleicht denken.

Den kompletten Artikel findet ihr hier: Chevy Volt Dance – Wie GM mit einem schrägen Song das Web aufmischt.

*Dabei fällt mir ein: Bitte ruft mich NICHT unerwartet im Büro an und beginnt die Konversation mit den Worten „Ich komme gerade aus dem Krankenhaus!“. Das geht so nicht, da muss ich weinen und kann nicht mehr richtig arbeiten.

Ich sage euch an den dritten Advent

Dritter Advent. Drittes Kerzchen. Besinnlichkeit.

3. Advent

Auf das Kerzchen hab ich mich schon heut früh direkt nach dem Aufwachen gefreut – das ist das allerbeste an den Adventssonntagen. Und dann hat mich so ein seltsames Gefühl beschlichen … so ein Gefühl … eigenartig hell kalt schneeig Schnee!

Das übereilte Aus-dem-Bett-springen-und-ans-Fenster-hechten bestätigt: Es hat geschneit! Der erste Schnee am dritten Advent. Es geht jetzt also offiziell auf Weihnachten zu!

Gut, es ist noch nicht wirklich beeindruckend, aber besser als nix! Und ich kann euch sagen, ich kam mir ein bisschen blöd vor, so am Morgen des 3. Advent auf dem Balkon zu stehen und den ersten Schnee der Saison zu fotografieren! Immerhin war ich warm eingapackt in meinen äußerst kuschligen Morgenrock der Marke Bassetti (vielen Dank, Bine!)

1. Schnee

Jedenfalls.

Zur Feier des Tages hab ich mir ein schönes Frühstück gegönnt: Kiwi, Tiramisu, und aufgewärmten Weihnachtstee von gestern. Und bevor ihr wegen des Tees leicht schaudert – ihr habt doch keine Ahnung! Den kann man ausgezeichnet aufwärmen, ohne den geringsten Geschmacksverlust. Einfach zwei oder drei Teelichter im Stövchen anfeuern und abwarten. Schmeckt wie neu!

Kiwi & Tiramisu haben nicht lange vorgehalten (das war vor etwa einer Stunde), deshalb lege ich jetzt Buttertoast und Käsebrot nach. Butter mochte ich ja nie, aber jetzt find ich die ganz lecker! Aber nur die Süßrahmbutter, die andere ist immer noch bäh. Tatsächlich esse ich Butter jetzt so gern, dass ich 99 Cent für eine Butterdose ausgegeben habe. Vollplastik, natürlich. Steingut oder Porzellan wären toll gewesen, hätten aber wahrscheinlich den Erstgebrauch eh nicht überstanden.

Bestes Beispiel dafür: gestern. Mir ist ein Beutel Cornflakes in der Küche runtergefallen. Ich wollte grad die überschüssige Luft ein bisschen rausdrücken, damit ich das gut zuklipsen kann. Zack. Runtergefallen. Ich grabsch noch danach, erwische sie auch noch – aber oh grausames Schicksal, grad nur so dass die Tüte platzt und die ganze Küche voller Flakes war.

Das waren auch keine normalen Cornflakes, sondern Bio-Dinkel-Flakes, die irgendwie fieser sind auf dem Fliesenboden, wenn man mit nacktem Fuß drauftritt.

Also Staubsauger geholt, weggesaugt (was ECHT SCHLECHT GEHT). Ärgerlich war das vor allem deshalb, weil ich etwa eine Stunde vorher schon mal gestaubsaugt habe. Mir war nämlich ein Teller runtergefallen.

Einer meiner guten Teller! Maxwell & Williams Bone China Cashmere, wer’s genau wissen will. Schlimm. Die sind nämlich sehr schön, und auch überraschend robust! Ich bin ja, wie die Geschehnisse der letzten Tage zeigen, eher trampelig im Haushalt, und ich muss sagen: Bone China! Kantenschlagfest wie sonst kaum was! Aber halt nicht vor dem verheerenden Sirenengesang der Schwerkraft gefeit.

Maxwell & Williams ist übrigens eine australische Marke, was ich unerklärlich attraktiv finde.

Anyhoo. Die Bone-China-Scherben sind aus der Küche bis ins Wohnzimmer aufs Sofa geflogen und waren unglaublich scharfkantig. Merkt euch das, für eventuelle Entführungs-/Fessel-Szenarien.

Abrupter Themenwechsel: Bücher.

Für unser neues Buchrezensionsblog habe ich in letzter Zeit ein paar Bücher gelesen und rezensiert. Jetzt musste ich erstmals eines an meine Mitrezensentin abgeben, weil ich das so derb schlecht finde, dass ich es unmöglich besprechen kann. Ich konnte das noch nicht mal fertiglesen, so schlimm ist das.

Öhm. Also falls es euch interessiert: Joseph Thornborn, Die letzte Offenbarung. Ganz schlimm. Ganz ganz schlimm. Billigstmöglicher Dan-Brown-Abklatsch, nur ohne die feine Charakterzeichnung, die klare Plot-Struktur und den hochkarätigen Schreibstil.

Muhar.

Gerade lese ich aber was Gutes, Quipu: Roman von Agustín Sánchez Vidal. Liest sich sehr süffig, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Inka-Hintergrund gewünscht. Trotzdem macht man damit nix verkehrt. Von dem gibt es noch ein Buch, Kryptum, das werde ich mir bestimmt auch zulegen.

Oh, außerdem super, und ich werd’s nächste Woche rezensieren: Sherman Alexie, Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers. Ich will nicht mehr dazu sagen, ich poste euch dann den Link.

So, und zum Abschluss habe ich noch einen XWCU für euch (Extreme Winter Close Up, und ja, ich lasse mir den Ausdruck patentieren):

XWCU