Cutting Crew Double Whammy. Achtziger-Jahre-Nostalgie. Blau.

Auf einem wohlverdienten Platz 14 in den Alextravaganza-Charts: Cutting Crew mit I Just Died In Your Arms Tonight.

Hach. Schön.

Wenn ihr alt genug seid und euch an die 80er erinnern könnt: War es damals nicht durchaus positiv, wenn man anders war als die anderen? Nicht nur im ganzen Entertainment-Bereich (schon die Namen! Dead or Alive! Dexy’s Midnight Runners! Strawberry Switchblade!), sondern auch im “echten” Leben?

Heute wird viel Wert darauf gelegt so zu sein wie andere. Ich finde das schade. Und es bricht mir das Herz, dass wir uns nicht mehr dagegen wehren.

Und noch was zum Abheulen:

Und ich finde, Blau wird als Farbe überbewertet. Unterschätzt: Kamel. Beige. Grau.

Haare waschen. Motown-Zicken.

Ja, ich weiß, ich weiß, ich kann mir genau vorstellen was ihre jetzt denkt: Haare waschen, ganz einfach, was will mir die Alte mir da erzählen, banaler geht’s ja wohl nicht.

ABER.

Ich habe festgestellt, dass es sage und schreibe einen (in Zahlen: 1) richtigen Weg zum sauberen Haar gibt. Folgt mir auf diesem Weg! (Ob ich vielleicht eine Haarwaschsekte aufmachen sollte? Lohnt sich das steuertechnisch?)

  1. Richtiges Shampoo kaufen. Folgt dabei dem alten Grundsatz: Shampoo ist für die Kopfhaut, Spülung für die Haare. Wer gar nicht zurechtkommt im Dschungel des Haarpflegeregals, der kann auch eine Verkäuferin oder einen Verkäufer um Hilfe bitten. Dafür und für alle anderen Drogeriezwecke empfehle ich dm. Da ist das Personal freundlich und gut ausgebildet.
  2. Haare ordentlich nass machen. Ja, lacht ruhig. Das dauert aber länger als man denkt, vor allem wenn man eher dickes und gesundes Haar hat. Klatschnass machen. Ich bevorzuge eher handwarmes Wasser, sehr heißes Wasser soll die Kopfhaut irritieren. Kann ich nicht beurteilen, ich mag’s einfach nicht so gern. Ich würde also raten, einfach eine angenehme Temperatur anzusteuern.
  3. Shampoonieren. Dabei dem abgedroschenen Rat aus Frauenzeitschriften folgen: Kleinen Klecks Shampoo in der Hand aufschäumen. Da wir das Shampoo für die Kopfhaut gekauft haben (siehe oben), auch nur die Kopfhaut damit waschen. Massagestärke dabei dem eigenen Wohlempfinden anpassen. Lange Haare braucht ihr nicht bis in die Spitzen einschäumen, die werden beim Ausspülen mitgewaschen.
  4. Sorgfältig ausspülen. Bis die Haare quietschen. Wer kurze Haare hat oder keinen Conditioner verwendet, der ist jetzt schon fertig. Wasser sanft (!) aus dem Haar pressen, mit Handtuch leicht vortrocknen. Nach Wunsch weiterbehandeln.
  5. Alle anderen: Ebenfalls Wasser sanft (!) aus dem Haar pressen, mit Handtuch leicht vortrocknen. Conditioner wirkt so viel besser und kann auch sparsamer verwendet werden.
  6. Für das spezielle Haarproblem bzw. die erwünschte Wirkung ausgesuchten Conditioner in die Haare geben und nach Packungsangabe einwirken lassen. Lange Haare brauchen am Ansatz meist keine große Pflege, die Längen dagegen schon. Ich mach das immer so: Haare mit der Hand im Nacken zum Pferdeschwanz zusammenfassen. Alles darüber bleibt unkonditioniert, der Rest bekommt Pflege ab.
  7. Sorgfältig ausspülen (bis es quietscht). Wer mag, kann noch mit ganz kaltem Wasser nachspülen, für eine geschlossene Schuppenschicht und Extra-Glanz. Ich mach das auch immer, mache aber keine Vergleichsfotos, kann die Wirkung also nicht beschwören.
  8. Trockenprozedere wie gehabt.
  9. Wer ein Serum verwendet (gegen Spliss oder Frizz, für Glanz o.ä.) kann das übrigens sehr gewinnbringend in klatschnassem Haar verwenden, es verteilt sich da meiner Erfahrung nach sehr viel besser und gleichmäßiger.

So, und jetzt haben wir die Haare schön.
Die Haare schön haben auch diese Damen hier, die sich auf Platz 16 der Alextravaganza-Charts finden: The Supremes mit Baby Love.

Bild ich mir das ein oder tut Diana Ross nicht mal mehr so, als wäre sie ein Mitglied der Band?
Ich wette die ist voll die eingebildete Zicke.

Haushaltswochenende. Werkzeugarmut. IKEA-Skandal. Lebkuchengewinnspiel.

Ich weiß nicht, ob es anderen Leuten auch so geht, ich hab manchmal so einen richtigen Rappel und muss dann irgendwelche Wohnungs-/Gestaltungsmaßnahmen treffen.

Ich habe gestern nicht nur drei Maschinen Wäsche gewaschen, sondern auch mein Schlafzimmer, Wohnzimmer und Bad aufgeräumt. Heute habe ich an einem Küchenfenster die Holzjalousie Lupin (von IKEA, woher sonst?) aufgehängt. Ich muss sagen, mit Bohrmaschine oder zumindest Akkuschrauber wäre das einfacher … Mir fallen fast die Hände ab, drum wird das heute auch nur eine kurze Alextravaganza. Dabei hab ich das Ding schon nur mit jeweils drei von vier vorgesehenen Schrauben an den beiden Halterungen befestigt. Das kommt davon wenn einem die eigene Mutter keine Bohrmaschine zum Einzug schenkt.Noch nicht mal einen Akkuschrauber!

Und apropos IKEA, was soll dass denn dass es drei Billys zum Preis von zweien gibt – aber nicht die weißen, die ich brauche?!!! Idiotenpack.

Musik des Tages: HA! Wie passend! Two Out Of Three Ain’t Bad! Meatloaf. Könnte auch Three Out Of Four heißen, dann wär’s mein Jalousien-Song.

Hm. Komisch dass der nur auf Platz 20 ist – das Lied hör ich doch gern mal in der Dauerschleife.

Aber das bringt mich in zwei einfachen gedanklichen Schritten zu dieser Perle:

Wer es nachvollziehen kann, kriegt eine Packung Lebkuchen von mir – eventuell sogar die guten von meiner Mama!

Wahlnachwehen. Gute Musik. Schmalzige Musik. Alles so lala.

Tja, das war ja wohl nicht so die allumwälzende Wahl die wir uns vorgestellt/erhofft hatten. Schau mer mal wie das wird.

Auf dem 26. Alextravaganzachartsplatz (ein Wort dass man nicht oft genug verwenden kann!) finde ich Another Day von Jamie Lidell. Das habe ich übrigens über die üblichen nicht mehr nachvollziehbaren Wege auf YouTube gefunden – „related“, vielleicht?

Das Seltsame ist: Ich könnte schwören dass das damals ein anderes Video war. Aber egal, Lied bleibt gleich gut.

Apropos Musik. Ich stelle bei mir fest, dass richtig gute Musik zum Wohlfühlen ist oft die Musik, für die man sich in der Öffentlichkeit schämen würde und müsste – Air Supply, Barry Manilow, Tom Jones (All Mine! Stripmusik vom Feinsten!) (kann ich mir vorstellen, probiert hab ich das natürlich nie! *hüstel*)

Kostprobe mit authentischem 80er-Jahre Video: Air Supply mit Even The Nights Are Better.

Hach, ich schmelz dahin.

Freunde der Nacht, das ist nicht lustig wenn man so einen schmalzigen Musikgeschmack hat. Ich habe eine eigenen Playlist eingerichtet – „extra slushy“ – und mit dem Namen hab ich nicht übertrieben. Ihr wollt gar nicht wissen was da alles drin ist.

Heute morgen auf MTV gesehen, dann wiederholt auf YouTube angeschaut, dann direkt bei iTunes gekauft:
The All-American Rejects – Gives You Hell. Ideal zum Staubsaugen und schrubben, man muss es sowieso laut hören.

Und seit wann braucht man bei YouTube nur noch auf einen Button klicken und kommt dann direkt in den iTunes-Store?! Demnächst zwangsverkaufen die einem alles was man sich nur mal so ansieht.

Mein Gott, ich hatte ja KEINE AHNUNG, was man bei YouTube alles einstellen kann wenn man ein Video auf der eigenen Seite einbaut! Größe! Rahmen! Rahmenfarbe! Ein Traum für jeden Heimwerker.

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