Liebe Leute, es ist kein Backpulver im Haus.

Das hat mir gerade noch gefehlt. Gerade jetzt, wo ich entschieden habe dass das Backen eines Schokoladenkuchens die einzig erfolgversprechende Therapie für meine seelische Malaise ist! Einkaufen gehen kann ich aber auch nicht, weil meine Füße mehr Blasen als Zehen haben.

Scheißdreck.

Besonders schlimm: Ich hab am Sonntag erst ein halbes Päckchen Backpulver für Putzzwecke aufgebraucht!

Ich muss jetzt ein bisschen weinen, entschuldigt mich.

20 min., einen hysterischen Weinkrampf und 150 Gramm Hühnerbrust später.

Ich konnte und WOLLTE es nicht glauben, dass in diesem meinen Haushalt kein Backpulver zu finden sein sollte. Und natürlich hatte ich noch eins. Einen Zehnerpack sogar, um genau zu sein.

Ich mach mich also mal ans Werk.

Oder auch: Schöner Leben mit der Méthode Katzki.


Ja, ich kann wieder Mangos kaufen! Nachdem ich Wochen und Monate immer Pech/Untalent beim Mango-Kauf an den Tag legte, habe ich jetzt schon mehrfach in Folge wirklich gute Mangos erstanden.

Dazu kommt: Die Sabine hat mir auch gezeigt, wie man die schnell, einfach und mit optimaler Materialausbeute kleinschnipselt. Ich schäme mich ein bisschen, dass ich das vorher nicht konnte (und mir dessen noch nicht mal bewusst war!), aber ich freue mich auch ein bisschen, dass das Leben mir sogar in meinem Alter noch solche Erkenntnisse gönnt.

Jedenfalls habe ich vorhin eine Mango gegessen, während meine Gemüse-Mozzarella-Pizza im Ofen war.

Hinterher auch noch eine.

Ihr wisst, was das bedeutet.

Richtig.

Mangosucht.

Immerhin kann ich inzwischen mit meinen Obst-Cravings schon fast das ganze Jahr überbrücken, von den Erdbeeren über die Weintrauben zu Pomelo und Mango. Neuseeland-Kiwis jederzeit.  Ein guter Apfel wäre auch mal wieder was Feines, aber die findet man schockierend selten.

Mein letztes Stückchen Mango spüle ich gerade mit einem Löffelchen Mousse au chocolat und einer Kanne Fastentee runter. Leckere Kombi, auch wenn’s nicht so klingt. Ok, der Tee riecht schon ein bisschen wie das ganz teure Kleintierheu, aber schmecken tut er wirklich gut!

Aus beruflichen Gründen habe ich gerade die Website eines Erotikmessen-Veranstalters besucht. Besonders nett: Schüler bekommen mit Ausweis Rabatt auf den Eintrittspreis.

Ganz davon abgesehen: Mich überzeugt nichts und niemand, der auf seiner Seite Men-Strip als erotisches Highlight anpreist.

Aktuelle Lektüre heute: Der Kuss-Mord von Mehmet Murat Somer. Ziemlich cool.

Ach ja, und bevor ich es vergesse: Besuchen Sie uns auch morgen wieder, um live dabeizusein wenn ich ohne Rücksicht auf Verluste das Wort “Mojo” in den Blogpost quetsche!

Mangobild von Morguefile.

Ich musste gerade feststellen, dass ich wohl nicht mal ein Schokolade-Tag hatte. Wo soll das mit diesem Blog noch hinführen?!

Gegen meine Gewohnheit wird dieser Post praktisch komplett aus einem Zitat bestehen. Und zwar aus folgendem:

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der vom 31. Januar bis 3. Februar 2010 in Köln stattfindenden Internationalen Süßwarenmesse – ISM – mitteilt, wurden im Zeitraum Januar bis Oktober 2009 rund 18 900 Tonnen Schokoladenpralinen im Wert von 108,3 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt.

Wichtigste Lieferländer waren Belgien mit 6 200 Tonnen, dies entspricht einem Anteil von 32,7% an den gesamten Einfuhren, gefolgt von Italien mit 3 100 Tonnen (16,5%) und Frankreich mit 2 800 Tonnen (14,7%).

(Quelle: Destatis, Zahl der Woche, 004/2010)

18.900 Tonnen.

Und da ist noch nicht mal die schokoladenträchtige Weihnachtssaison dabei.

Ihr wisst aber auch, was das bedeutet, oder? Richtig.

Irgendein Dreckstück da draußen frisst mir meinen rechtmäßigen Anteil an belgischen Pralinen weg.

Ich glaube, ich führe einen Katzendienstag ein. Da hat man doch gleich was, auf das man sich am notorisch unerfreulichen Montag freuen kann.

Und den Anfang macht der goldige Kerl hier:
funny pictures of cats with captions
noch mehr Lolcats und andere lustige Bilder

Das macht es fast wett dass ich heute um ein Haar alle Kollegen ausgeräuchert hätte, nur weil ich mir so einen leckeren Zartbitterschokoladencranberryteacake in der Mikrowelle aufwärmen wollte.
Tja.
So kann’s gehen, wenn die Frau Preis vergisst dass Schokolade und überhaupt alles zuckrig-weißmehlige gern mal ankokelt in der Mikrowelle … *seufz*

… sind heute das Gericht des Tages in meinem Rezepte-Widget.

Und es erschüttert mich zugeben zu müssen: Ich habe nicht die GERINGSTE Ahnung was Kardonen sind.
Fisch?
Gemüse?
Innereien?

Ich sehe nach und es stellt sich heraus: Kardonen sind Gemüseartischocken. Gemüseartischocken, im Gegensatz zu was? Fleischartischocken? Obstartischocken? Modeartischocken? Bijou- oder Schmuckartischocken?
Wenn man “Artischocke” so oft tippt, kommt einem das ganz sinnentleert vor. Funktioniert übrigens auch mit “Sparkasse”.

Das Rezept klingt eher widerlich, mit Knoblauch und Chili und Sardellen.

Wahrscheinlich mehr so ein Single-Gericht … für ein Date dürfte das eher suboptimal sein.

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