Das wunderbare, aufregende Team von BLYSS hat mir Schokolade geschickt! Und ich muss sagen, schon die Postverpackung ist aufregender und ansprechender als so manch andere Schokolade …

Leute, der Aufreißstreifen geht ganz rundum! GANZ RUNDUM!!!Oder, um meine Muttersprache zu bemühen: gringsrum. Den macht man auf und dann kann man das Ding auseinanderziehen. Hammer. (Hi, und die hübsche Handschrift erst!)

Und ja, ich weiß durchaus, dass ich einen kleinen Stationery-Fetisch habe. Lacht nur. Aber morgen erzähle ich euch was über die Schokolade.

Die ist super.

Und dann wird es euch leid tun, dass ihr mich jetzt verspottet habt.

Entwarnung! Ich bin noch am Leben, und vermutlich hat die Knoblauchzehe nicht geschadet. Vermutlich ist diese Information interessanter, wenn man weiß, dass ich als Kind entsetzlich allergisch auf Knoblauch war.

Ich war nach dem Waffelbrunch doch ein bisschen übersüßt, deswegen musste ein Abendessen her. Ein Glück, sonst hätte ich die 200 Gramm gemischte Hülsenfrüchte (gHF) umsonst gekocht. Ich mache die öfter mal, weil es mir schmeckt, aber ich vergessen von einem zum anderen Mal immer wieder, wie ausnehmend unansehnlich die ganze Sache ist.

In den “Gemischten Hülsenfrüchten” sind nämlich mehrere Sorten Bohnen und Linsen mit Kichererbsen friedlich vereint. Im ungekochten Zustand ist das wunderschön, rote, weiße, hellviolette Bohnen, gelbe Kichererbsen, grüne Erbsen, orange und braune Linsen. Ein Augenschmaus.

Wenn man die gHF kocht, sorgen die kleinen Linsen natürlich für eine gewisse … Sämigkeit. Will sagen: Alles matscht zusammen, und die Farben bleichen auch aus, das Braun gewinnt die Übermacht. Da kann man nichts machen.

Gerade beim Essen ist das ja so eine Sache – die leckeren Speisen sind nicht unbedingt auch die hübschen, von Salaten mal abgesehen. Ich erinnere mich da an die legendären Hefeschnecken, die Sabine und ich mal zusammen gebacken haben. Von ihr stammt auch, eben anlässlich der Hefeschnecken, der Ausspruch: “Wenn das nur halb so gut schmeckt wie es scheiße aussieht …”.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe zu dem Hülsenfrüchteschmodder Zucchini (von meiner Mama angebaut und mitgebracht) gewürfelt und leicht angebraten, und aus Paprika und Tomate eine ebenfalls schmodderige Sauce gemacht. Beide Gemüse habe ich mit den gHF angerichtet, aus Spaß an der Freud ein paar Mozzarellawürfel drübergestreut (weil Mozzarella IMMER geht, und auch ein bisschen zur optischen Abtrennung fürs Bild) und, damit ich mir nicht den Vorwurf des Vegetarismus machen lassen muss, eine halbe Packung Speckwürfel in der vorher für die Paprika verwendeten Pfanne angeschmurgelt.

Gemischte Hülsenfrüchte mit Paprika, Zucchini, Mozzarella und Speck. Nicht hübsch, aber lecker.

Schau’n mer mal, wie WordPress mit mehreren Posts mit gleichem Namen fertig wird …

Heute mittag habe ich mir eine schöne Grießklößchensuppe gekocht (eines der wenigen Wörter mit zwei ß!). Und wie immer war sie super. Ehre wem Ehre gebührt: Grießklößchensuppe kann ich gut.

Und man sieht es auf dem Bild nicht – in Wirklichkeit natürlich auch nicht – aber die Brühe ist mit selbst angebauter Zwiebel gemacht. Das gibt einen Punkt extra auf der nach oben offenen Befriedigungsskala Zufriedenheitsskala.

Am Nachmittag gab es dann Germknödel. Die gehen ja immer.

Ich überlege mir gerade, ob ich mir morgen Mohnwaffeln zum Frühstück machen soll. Hmmm …

Ich habe mir aus unerfindlichen Gründen überlegt, dass ich dieses Wochenende mal einfach auf’s Einkaufen verzichten und nur aus meinen Vorräten kochen könnte.

Cook From Your Stash habe ich quasi gestohlen, und zwar von der talentierten Ringelmiez (Quilts! Quilts!!! So einen muss ich mir auch noch vom Mund absparen. Nicht einkaufen ist da ja schon mal der erste Schritt in die richtige Richtung.). Die ist eine Handarbeitsgöttin und Mitglied einer Handarbeitsbewegung, sozusagen, namens Craft From Your Stash. Da geht es eben auch drum, nicht noch die 738. Stoffladung zu kaufen, sondern aus dem eigenen Vorrat was zu zaubern und ein bisschen was wegzuverarbeiten. Daher also der Name.

Genau genommen hätte ich das beim Kochen ja eher Cook From Your Larder nennen müssen, aber das Wort mag ich nicht, und auch Pantry reißt mich nicht vom Hocker. Und es ist ja eigentlich auch vollkommen wurscht.

Jedenfalls hab ich meine selbstgestellte Aufgabe gestern Abend schon problemlos erfüllen können. Es gab den immer beliebten Brezensalat. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das nicht ein bisschen gemogelt war, weil ich den ja eigentlich schon seit letzten Wochenende plane. Ich bin nur vorher nicht dazu gekommen, weil durch die hohe Luftfeuchtigkeit die Brezen nicht richtig trocken wurden.

Egal. Gestern gab es Brezensalat, und ich war glücklich.

Was ich morgen und übermorgen mache, weiß ich noch nicht so genau. Eine kurze Kontrolle der Vorräte hat aber ergeben, dass ich arg Cranberry/Hülsenfrüchte/Couscous/Hirse-lastig bevorrate.

Es wird also spannend.

Liebe Leute. Ich esse gerade.

Ich frustesse. Aus Verzweiflung über den Zustand der Welt im Allgemeinen und meiner körperlichen und geistigen Gesundheit im Speziellen. Genauer gesagt, habe ich gerade meinen Abendsnack arrangiert.  Und zwar in einem dieser hübschen Holzfurnierschüsselchen, die ich meiner Mama aus dem Kreuz geleiert habe. Darin sind zu finden:

1 Grapefruit

1 Orange

1 Kiwi (Second-Hand)

1 Handvoll Pistazien

1 Praline

1 halber Apfel (von gestern)

1 Multivitamintablette

Sowas möchte man natürlich nicht trocken runterwürgen, also hab ich auch was zu trinken:

1 Glas Cola (mit Eiswürfel bis zum Glasrand hoch)

1 Tasse Kräutertee (Fastentee vom Gschwendner, mit extra Ingwer drin)

1 Tasse Sternenstaubtee (meines Wissens der einzige Tee mit “Pralinen” an zweiter Stelle der Zutatenliste)

1 Krug Kraneberger, britagefiltert

Meine Fresse.

Da soll noch einmal einer sagen ich hätte nicht das Zeug zur Essstörung. Ja gut, ich bin die Einzige die das immer gesagt hat. Trotzdem.

Ich fürchte ja, der Fastentee (mit LAVENDEL drin!) ist ein Saisonprodukt – ich muss den also demnächst im großen Stil bevorraten, wenn es nicht eh schon zu spät ist! Der schmeckt wirklich sehr gut, dafür nehme ich sogar in Kauf dass der enorm stückig ist. Quer durch die Bergwiese gemäht halt, was will man da erwarten. Riecht auch akkurat so wie das teure Bergwiesenkleintierstreu.

Update:

Eine Folge CSI New York und eine halbe Stunde Flash Forward (schwach!) später. Aus meinem Snack-Gebinde fehlen jetzt die Vitamintablette, die Cola (ja, ich hab die Tablette mit der Cola runtergespült, mein Magen steht auf Ironie), eine halbe Grapefruit, eine Kiwi, beide Tees und die Pistazien.

Die Pistazien sind super, man hat Spielerei und Gepfriemel, und dann das fettig-salzige Pistazienesserlebnis. Wie ein Überraschungsei für Veganer.

Die Praline hab ich weggeworfen. Ich hatte die schon seit fast zwei Wochen, und wenn ich sie bisher nicht gegessen habe, dann wird das eh nichts mehr. So toll kann sie dann ja nicht sein.

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