Ich ziehe um und bin deswegen nicht nur nicht ansprechbar, ich habe auch keine Zeit zum Bloggen. Nicht mal darüber, was Tintenfische so gerne machen!

Wer mr auf Twitter folgt, mit mir auf Facebook befreundet ist oder meine Blogposts abonniert hat, merkt es natürlich sofort, wenn ich euch wieder was zu sagen habe.

Bis dahin: Macht es gut, und hier ist ein schönes Bild für euch (natürlich von adipositivity, woher sonst?).

Dicke Frau in schwarzem Abendkleid

 

Ja, ich habe es endlich geschafft: Ich habe das letzte Regal durchgepflügt und nochmal 28 Bücher lockergemacht.

Das Ausräumen macht verdammt viel Spaß. Das Listenführen ist dafür aber sehr lästig! Vor allem weil ich aus unerfindlichen Gründen ja unbedingt die ISBN mit angeben musste.

Ich verlange pro Buch 50 Cent; für Bücher aus diesem Jahrtausend einen Euro (das sind allerdings nicht sehr viele!). Dazu kommt natürlich noch das Porto.

Falls für euch nichts dabei ist, dann reicht bitte den Link weiter und weist eure Freunde darauf hin. Denn auch wenn ich die Bücher jetzt gern loswerden möchte, wollte ich sie doch früher einmal unbedingt haben, und ich habe das Gefühl, ich schulde es ihnen, ein gutes Zuhause für die armen Dinger zu finden.

Und das nächste Mal sprechen wir dann über Anthropomorphisierung!

:-)

Durchgestrichene Titel sind bereits vergriffen.

 

 

Ich habe ein zweites Regal ausgeräumt und noch mal 50 Bücher losgeeist.

Beim Eintragen in die Liste hatte ich jetzt dauernd das Gefühl, ich müsste immer noch viel mehr Bücher vom jeweiligen Autor haben. Aber ein Bücherregal ist ja noch komplett unbereinigt, da geht also noch was!

Außerdem glaube ich, dass sowohl bei meinen Eltern als auch hier im Fetischzimmer noch Bücherflöze auf die Erschließung warten.

Zusätzlich zu den Büchern und dem Badezeugs gebe ich auch noch eine Packung Pfefferminz-Zimt-Tee ab!

Es ist mal wieder so weit: Ich habe den Auf- und Ausräumwahn! Frühling halt.

Gestern habe ich schon das Bad ausgeräumt, siehe Bild links. Wer irgendwas brauchen kann, soll sich bitte melden – gebe alles gegen Porto oder Amazongutschein ab!

Und damit wir uns verstehen: Ich habe praktisch alles schon einmal verwendet, wer damit seelische Probleme hat, wird hier wohl nicht glücklich werden.

Ein neues Zuhause suchen:

Garnier Color Intense, 2 Packungen, Farbe 5.0 Samtbraun

Nivea Long Repair Shampoo & Spülung, 1x verwendet

Nivea Hair Care Flexible Curls Schaumfestiger, wenig verwendet (altes Verpackungsdesign)

Balea Glatt Glanz Spray, nie verwendet

Balea Dusche & Ölperlen Jasmin & Vanille, ein Drittel verbraucht

alverde SUN Après-Lotion Schisandra, unbenutzt

Wella Professionals Enrich feuchtigkeitsspendendes Shampoo für kräftiges Haar, selten verwendet

Wella Professionals Enrich Haarmaske, einmal verwendet

Garnier Fructis Style Glossy Wax, wenig verwendet

Body Shop Grapefruit Shower Gel, Reisegröße, einmal verwendet

Yes To Carrots C the Body Deeply Revitalizing Body Scrub, einmal verwendet

Heute habe ich, nachdem die Badentrümpelung gestern so befriedigend war, die Bücherregale in Angriff genommen. Bisher habe ich nur zwei halbhohe Billys durchforstet, einer davon ist nicht mal ausschließlich den Büchern vorbehalten.

Ich habe eine Liste (Excel-Tabelle! Ich komme von dem Mist wohl nie mehr los …) gemacht. Es werden noch mehr Bücher dazukommen, aber wer möchte, kann sie ja trotzdem schon mal anschauen.

Wenn ihr euch für ein Buch interessiert, meldet euch, ich markiere das dann in der Liste. Ich packe die Buchpakete  entweder wenn ich mit dem Aussortieren fertig bin, oder gern auch schon früher, wenn ihr ein Buch unbedingt haben müsst.

Preise sind Verhandlungsbasis.

Ich bin eine gnadenlose Leserin, Bücher sind oft mal sehr angeschmuddelt.

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich eine Dreizimmerwohnung. Das dritte Zimmer läuft bei Familie und Freunden unter “Fetischzimmer”. Es ist eher klein (zwei Meter breit) und, wie man’s mit arg kleinen Räumen gern macht, dunkelrotviolettschwarz gestrichen.

Ich habe ewig hin und her überlegt, ob ich das tapeziere oder streiche. Meine Wahl ist vorletzte Woche auf Streichen gefallen, aus einem einzigen Grund: Streichen krieg ich auch allein gut hin, beim Tapezieren bin ich mir da nicht so sicher. Wink des Schicksals: Einen Tag nach dieser Entscheidung habe ich den Aldi-Prospekt für diese Woche bekommen – ab heute ist Farbe im Angebot (Premiumweiß, laut Öko-Test 4/2008  “sehr gut”, 11 Liter, 11,99 €).

Bei diesen ganzen Aldilidlnorma-Angeboten muss man sich ja ranhalten, damit man was abkriegt. Deswegen bin ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit zum Aldi und hab die Farbe und zwei Salat für heute und morgen mittag gekauft. Außerdem noch andere sortierte Nötigkeiten.

Oh, wer’s nicht weiß, ich habe kein Auto. Nur Fahrrad. Auf das habe ich den Farbeimer geladen – es ist erstaunlich, was das für eine Unwucht gab – und bin zum Büro geradelt. Bis daher ist es gutgegangen, wie ein Freund meiner Familie zu sagen pflegte.

Direkt vorm Büro riss die Glückssträhne. Der Eimer ist auf den Boden gefallen und aufgeplatzt (wer hätte auch gedacht, dass die Farbeimer sowas nicht überleben?!). Aber keine Panik, nix befleckt gewesen. Also außer meinen Schuhen und meiner Jeans und meinem T-Shirt und meiner Handtasche und dem Fahrrad. Okay, und dann war da halt noch die Farblache von Größe des Bodensees.

Ich kürze jetzt episches, hektisches, wirres, mehrfaches Telefonieren mit Hausverwaltung und Hausmeisterdienst ab. Viertel nach zwölf kamen zwei Handwerker/Reinigungsprofis, die die Farbe weggeschrubbt und gewaschen und den Siff mit dem Nasssauger aufgesaugt haben. Ich habe ihnen fünf Arbeitsstunden quittiert. Die sie dem Hausmeisterdienst in Rechnung stellen werden, der sie wiederum mir in Rechnung stellen wird. Meinerseits hoffe ich, dass auf meine Haftpflichtversicherung abwälzen zu können.

Natürlich musste ich den aufgeplatzten Eimer – in zwei Lagen Gelbe Säcke verpackt -  dann besonders vorsichtig heimschaffen, sprich: das Fahrrad schieben und durch große Muskelanstrengung die ganze Chose sehr gerade halten, damit nicht nochmal was abstürzt.

Auch klar, dass ich die anderen Einkäufe im Büro habe stehen lassen.

Auch klar, dass ich danach nochmal zum Aldi bin, um einen frischen Eimer Farbe zu holen (auch wieder mit Heimschieben deluxe).

Auch klar, dass ich in meinem Geisteszustand eine Halbfettmozzarella erwischt habe.

Auch klar, dass es auf dem Heimweg geregnet hat.

Auch klar, dass ich mir unterwegs die linke kleine Zehe aufgerieben habe.

Aber ich will nicht nur nörgeln. Der Fleckwegschrubber war der gleiche Mann, der diese Woche schon mal da war und die Aufkleber des Vormieters von den Bürotüren geschrubbt hat. Und den ich da schon ganz toll fand. Sieht aus wie John Hannah, nur kleiner, kräftiger, und dunkle Haare. Aber sonst GENAU wie John Hannah. Anders als John Hannah hat er jetzt aber meine Adresse und meine Handynummer.

Als ich meinem John Hannah so die besagten fünf Arbeitsstunden quittierte, blutenden Herzens, aber überdurchschnittlich trockenen Auges, sehe ich den UPS-Boten nahen. Ich sehe auch, dass er nicht wie sonst mehrere große Pakete hat, sondern nur ein kleines. Ich frage also, ob das nur das kleine leichte Paket ist, weil ich das dann ja auch mit ins Büro nehmen kann, da muss er ja nicht den ganzen Weg runter gehen. Kommt er so vertraulich an mich ran, lehnt ein bisschen rüber und fragt: “Wo wohnen Sie denn?”

Ich: “Äh …Römerstraße …”

Er: “Nummer?”

Ich: “15 … wieso?”

Er: “Dann ist die Benachrichtigungskarte in Ihrem Briefkasten hinfällig!”

Lächelt breit, und zaubert das kleine Paketchen hinter seinem Rücken hervor. Hat der Gute mir mein Privatpaket ins Büro gebracht! Dabei hatte der sonst gar nix für uns. Ich hätt ihn abknutschen können, aber ich wollte ja nicht, dass John Hannah mich für eine Schlampe hält.

Auch klar, dass ich das Paket im Büro vergessen hab, oder?

Kurzer Zeitsprung zurück: Damit ich überhaupt zum Fünf-Stunden-Quittieren rausgekommen bin, haben mich meine Kolleginnen rausgeschickt, mit den Worten “Du sollst mal zu dem jungen Mann rauskommen!”

Ich gehe also raus, und da steht an der Eingangstür so ein Mann, der auch irgendwie zum Haus gehört, jedenfalls hat der neulich irgendwas für/mit/gegen unsere Leuchten unternommen. Ich sage also ganz fröhlich und ohne Hintergedanken: “Soll ich zu Ihnen? Meine Kollegin hat gesagt, ich soll zu dem jungen Mann!”

Er, erstaunt, aber erfreut: “Ach … nö … nicht dass ich wüsste!”

Ich mach mich auf dem Weg zu John Hannah, rufe Jungem Mann Nr. 2 zu: “Gut, dann mach ich erst den anderen, und dann komm ich zu Ihnen!” und ernte damit ein fröhlich-freundliches Lachen.

Auf dem Rückweg komm ich wieder an ihm vorbei (später stellte sich auf lästige Weise heraus, dass der an unserer Türklingel zugange war), er reißt mir die Tür auf und herrscht seinen Hiwi an, er solle mir aus dem Weg gehen. Ich bedanke mich artig und gehe hinein. Da sagt er mir, immer noch mit so einem beseligten Schmelz in der Stimme, wie nett das von mir war von wegen “junger Mann“.

Darauf kann man ja nicht viel sagen, außer “Wieso? Sie sind doch keinen Tag älter als 35!”  Was auch genau das ist, was ich gesagt habe. Da hat er geschnurrt wie ein zufriedener Kater, was viel von diesem blöden Tag wettgemacht hat. Und ehrlich, ich könnte nicht sagen, wie alt der ist – könnte sportliche Endvierzig sein, oder ein hart geritttener Enddreißiger.  Haupthaar trägt er sehr kurz rasiert, was mir ja immer gut gefällt.

Apropos garnix, wir haben auf der Arbeit jetzt ein Zeiterfassungssystem. Funktioniert mit Fingerscan. Ich habe die Nummer 0001. Beim Ein- und Auschecken summe ich jedesmal ganz leise die Mission-Impossible-Melodie vor mich hin und hoffe, dass mich niemand dabei erwischt.

    Follow me on Twitter Friend me on Facebook
    Moveable Magnetag Fridge
    Blogroll
    Schamlose Werbung
    Letzte Kommentare
    Recommended reading
    Meta